Dezember 2008: Organisatorische Hinweise zur Inventur
Organisatorische Hinweise für die Inventur
Allgemeines:
1. Individuellen Inventuraufnahmezeitraum festlegen
2. Inventurstichtag festlegen (letzter Tag der Inventuraufnahme)
3. Datum der Inventurvorbereitung festlegen
Vorgehensweise:
1. Sollbestandsberichtigung für Inventur 2007 (falls noch nicht durchgeführt)
2. Verbuchung der noch ausstehenden Kassentagesabschlüsse und Kassenfehlerbearbeitung bis zum Inventur-Vorbereitungsdatum und folgende Tage bis zum Inventurstichtag
3. Der Parameter „ mit automatischer Inventurnachbuchung“ muss deaktiviert werden
4. Start Inventurvorbereitung lt. festgelegtem Datum

5. Körperliche Inventuraufnahme in den Filialen per MDE
6. Übergabe der Inventurdaten vom MDE an die Kassen oder das Warenwirtschaftssystem
7. Auswahlen der Kassen in die Inventur übergeben und anschließende Übertragung der Inventurdaten an die Warenwirtschaft

8. Die Inventurdaten im Warenwirtschaftssystem filialweise verbuchen, das Fehlerprotokoll ausdrucken und bearbeiten.
Zur Beachtung:
Wenn während des Inventurzeitraumes Wareneingänge und Umlagerungen gebucht werden sollen, ist folgendes zwingend organisatorisch zu beachten.
Wareneingang
Alle Wareneingänge zwischen Inventurvorbereitungsdatum und Inventurstichtag müssen körperlich bei der Inventuraufnahme erfasst werden.
Bei dezentraler Belieferung von Filialen muss sichergestellt sein, das der betreffende Wareneingang im Warenwirtschaftssystem verbucht ist, bevor dieser bei der Inventuraufnahme in der Filiale erfasst wird.
Tipp: Rückfrage der Filialen in der Zentrale ob die Wareneingangsverbuchung erfolgt ist
à erst dann körperliche Aufnahme
Umlagerung
Die Ware muss in der abgebenden Filiale körperlich in der Inventur erfasst sein, auch wenn dort noch keine Inventuraufnahme erfolgt ist.
Es muss sichergestellt sein, das die Umlagerungs-Ware in der Empfangsfiliale nicht noch einmal in die Inventur aufgenommen wird. Das kann durch eine Kennzeichnung auf dem Etikett passieren.
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